Mein Angebot

Osteopathie

Manuelle Behandlung bei verschiedensten Bewegungseinschränkungen oder zur vorbeugenden Gesunderhaltung des Pferdes.


Es fließen immer alle drei Bereiche der Osteopathie in die Behandlung ein: die parietale, die kraniosakrale und die viszerale Osteopathie.



Pferdetaping

Die Tapes bestehen aus einem Baumwollgewebe mit einem temperatursensiblen Acrylkleber. Haften sie auf der Haut heben sie die oberflächliche Hautschicht an und bilden "Wellen",  Convolutions genannt. Bei Bewegung verschiebt sich die Haut auf der Unterhaut. Diese Verschiebungen ergeben den therapeutischen Effekt.

Je nach Technik der Tapeanlage können funktionelle und mechanische Korrekturanlagen geklebt werden.

Folgende Wirkungsweisen sind bekannt:

  • Aktivierung des Lymphflusses
  • Schmerzreduktion durch Reizung von Mechanorezeptoren
  • Unterstützung von Muskel- und Gelenkfunktionen
  • Regulation von Muskel- und Faszienspannung
  • Entstörung von Narben

Elektrotherapie


Horizontaltherapie (HT) ist eine mittelfrequenten Wechselstromtherapie.

Im Gegensatz zu Reizstrom, der nur an erregbaren Zellen wirkt, greift die HT in den gesamten Stoffwechsel ein.

Bei der HT ändert sich die Polarität der Elektroden (positiv und negativ geladen) einige tausend Mal pro Sekunde. Das führt dazu, dass die positiv und negativ geladenen Teilchen (Ionen und Moleküle) nicht mehr dauerhaft in eine Richtung unter den Elektroden angezogen werden, sondern ein "physikalischer Schütteleffekt" im Gewebe eintritt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Moleküle zusammentreffen, die miteinander stoffwechseln möchten, wird somit um ein Vielfaches erhöht. So werden Nährstoffe im Gewebe verteilt und gelangen besser in die Zellen.

Die HT lindert Schmerzen, kurbelt den Stoffwechsel an, aktiviert den Lymphfluss, fördert die Durchblutung, reduziert Ödeme, hemmt Entzündungen, beschleunigt die Wund- sowie Knochenheilung, trainiert Muskeln und Nerven.

 (Quelle: Tanja Blume, HakoMed)

Einsatzgebiete in der Veterinärmedizin:

  • Hufrehe
  • Hufrolle
  • Arthrose, Spat, HD/ED
  • Kissing Spines, Spondylose
  • Frakturen
  • Sehnen-, Bänder-, Muskelschäden
  • Stoffwechselprobleme
  • Cushing-Syndrom, EMS
  • Lungenprobleme
  • Allergien
  • und vieles mehr

Für die Intensivbehandlung von bestimmten Krankheitsbildern, die einer mehrtägigen Anwendung bedürfen, steht Euch ein Leihgerät zur Verfügung, das Ihr nach Einweisung zu Hause selbst an Eurem Tier benutzt. Damit werden für Euch die Behandlungskosten in einem überschaubaren Rahmen gehalten.

 


neu! Lasertherapie

Die Lasertherapie wird von mir als Einzelmaßnahme oder ergänzend angewendet um Heilverläufe anzustoßen, zu verkürzen oder zu vertiefen. Die Behandlung ist schmerz- und nebenwirkungsfrei und wird von Eurem Tier als angenehm empfunden.

Der Laser arbeitet im Bereich niedriger Leistungsdichten (Low Level Lasertherapie). Durch die Bestrahlung wird elektromagnetische Energie an den Ort der Verletzung bzw. Erkrankung gebracht. In den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, wird diese Lichtenergie in biochemische Energie bzw. Zellenergie umgewandelt, was den Zellstoffwechsel von geschädigten oder gestörten Zellen nachhaltig anregt. Durch diese Art der Biostimulation kann die Zelle Erkrankungen besser abwehren oder sich regenerieren bzw. heilen.Eine Behandlung mit Laserlicht kann problemlos an allen Körperpartien durchgeführt werden.

Ich arbeite mit der Powertwin 21+, einem Softlaser der Firma MKW (Klasse 3B), die eine Fläche von 55 cm² bestrahlt. So lassen sich traumatisierte Areale, größere muskuläre Verspannungen, Arthropathien, Dermatosen u.a. behandeln. Auch Narben gehören zur Indikation.

Je nach Befund dauert eine Behandlung zwischen 5 und 15 Minuten. Nachhaltige Ergebnisse lassen sich durch eine Serie von 8 bis 12 Behandlungen im Abstand von einigen Tagen erzielen.


Blutegeltherapie

Blutegeltherapie ist eine sehr alte Heilmethode.

Die Egel werden auf der Haut angesetzt und wirken wie ein Mini-Aderlaß. In ihrem Speichel befinden sich eine Reihe von medizinisch wirksamen Substanzen, die während des Saugvorgangs in die Bisswunde abgegeben werden. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Hirudin, Calin und Egline. Sie wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd bis schmerzausschaltend, durchblutungsfördernd, Lyhmphstrom erhöhend, muskelentkrampfend und blutverdünnend.

 

Mögliche Indikationen sind Arthrose/Athritis, Spat, Schale, Ödeme, Gallen, Phlegmone (Einschuss), Abszesse, Hämatome, schlecht heilende Wunden, Sehnen- und Sehnenscheidenentzündung, Hufrollenentzündung, Hufrehe, Mauke, Sommerekzem.

 


Trainingstherapie

Nach erfolgter osteopathischen Befundung und Behandlung biete ich Euch an, das Pferd auf seinem Weg zu einem neuen, gesunden Bewegungsgefühl zu begleiten. Die Trainingstherapie dient der Reha nach Verletzungen und natürlich der Prophylaxe für ein gesundes Reitpferdeleben.

Je nach Bedarf setze ich Hilfsmaterialien wie Tapes, Körperbänder oder Balancepads ein.